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Ferienhaus Salföld Balatonsee Ungarn – Garten Bauernhof Aktivferien Familienurlaub
Ungarn ohne Paprika - das kann man sich kaum vorstellen. Im 16. Jahrhundert wurden die süssen roten Schoten aus Südamerika in Europa eingeführt. Aber erst seit dem 19. Jahrhundert sind sie ein wichtiger Bestandteil der Küche der Magyaren. Heute kommen die besten aus der Gegend von Szeged und Kalocsa im Süden Ungarns, wo grosse feuerrote Felder die fruchtbare Tiefebene bedecken. Hier findet die Pflanze die klimatischen Bedingungen, in denen sie gut gedeiht: leichter Regen im Frühjahr und trocken-heisse Sommer. Hier auch hatten die grossen Paprikafamilien, die Anbau und Veredelung kontrollierten, ihren Sitz.

In Ungarn pflanzt aber mancher Gartenbesitzer seinen Paprika auch selbst und mahlt ihn zuhause auf der Kulu, einer speziellen Paprikamühle. So spart er nicht nur Geld, sondern hat auch stets den vollen Paprikageschmack. Denn wie alle gemahlenen Gewürze verliert auch dieses sein Aroma mit der Zeit.

Für Paprika sind die Ungarn wohl Experten. Mal ist das Pulver würzig-mild, mal feurig-scharf. Geschmack und Qualität hängen vor allem davon ab, was vermahlen wird. Die Schote allein ergibt das reinste Pulver. Kommen auch die Samen in die Mühle, dann wird das Pulver schärfer und hat eine leicht bittere Note.

Ob scharfer Rosen-, pikanter Edelsüss- oder milder Delikatess-Paprika - die Ungarn sind Meister darin, die vier bedeutenden, ja klassischen Paprikagerichte damit abzuwandeln: Das Gulyás, mit kleinen Stücken Rind, Schwein oder Kalb und sehr viel Brühe. Gulyàs entspricht eher einem Eintopf als einem Fleisch-Ragout. Das Pörkölt mit grösseren Stücken Fleisch auch von Wild, Geflügel oder Schaf entspricht am ehersten dem deutschen Gulasch.

Für das Tokány wird Rindfleisch in längere Stücke geschnitten, die Sauce oft mit süsser und saurer Sahne verfeinert. Sahne kommt auf jeden Fall in das Paprikás, das feinste aller Paprikagerichte mit hellem Fleisch oder sogar mit Fisch.

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Der Balaton ist mit seinem 596 km2 großen Wasserspiegel der größte Binnensee Mittel- und Westeuropas. Von Südwesten nach Nordosten erstreckt sich der See über 75 km Länge, seine schmalste Stelle befindet sich mit 1500m bei der Halbinsel Tihany, die breiteste beträgt ca. 14 km. 

Die Durchschnittliche Tiefe des Balaton beträgt ganze drei Meter, was auch das Geheimnis der hohen Wassertemperaturen (können im August schon mal 27 Grad sein) in den Sommermonaten ist. Die größte Tiefe befindet sich wiederum nahe der Halbinsel Tihany (ca.11 m), wo auch eine Autofähre den Balaton überquert.   

Am Nordufer des Sees findet man Sand- und Rasenstrände vor, das Wasser ist dort etwas tiefer als am Südufer. Die "Balatoner Riviera", wie die Gegend zwischen Balatonalmadi und  Badacsonyörs auch genannt wird, ist im Frühjahr am schönsten. Dann blühen dort die Obst- und Mandelbäume in den herrlichsten Farben und man fühlt sich wie in einer anderen Welt. 

Das Hinterland des Nordufers wurde von aktiven Vulkanen geformt, die Berge des Dolomit Hochlandes sind weit sichtbar. Die schönste Sicht darauf  kann man vom Südufer aus genießen und am Abend bietet sich einen ein unvergleichlicher Sonnenuntergang.

An den Stränden des Südufers, die meist Liegewiesen sind, ist das Wasser eher flach. Man kann an einigen Stellen hunderte (!) Meter weit in den See laufen, was die Südseite zu einem Paradies für Kinder und Familien macht.  Die Orte reihen sich dort wie Perlen einer Kette aneinander, die meisten sind "zusammengebaut".

Die familiere Atmosphäre, die vielen Sportmöglichkeiten und die Ruhe des Hinterlandes sind die Stärken des Balaton ´er Südufers. Auf dieser Seite befinden sich mit Siofók, Fonyód, Balatonboglár und Balatonlelle die größten  Ferien- und Erholungszentren Ungarns.

Wein

Weingott Baccus muß das Land der Ungarn sehr lieben. Er hat das Land gesegnet mit vielen verschiedenen Grundsorten und der notwendigen Sonne. Dank der großzügigen Gaben ist hier bereits seit vielen Jahrhunderten eine reiche Weinkultur zu finden.

Es waren natürlich wieder einmal die alten Römer, die den Weinstock ins Pannonische Becken mitbrachten. Alle hier durchziehenden Völker haben den Wein kultiviert und während der Landnahme 896 wurden die berühmten Weingärten von Tokaj von Árpád an verdiente Mitstreiter verschenkt. Viele Jahrhunderte später betitelte Sonnenkönig Ludwig XIV genau diesem Wein den Titel "Wein der Könige - König der Weine". Ganz Europa liebte damals schon den guten Tropfen aus Ungarn.

Ungarn hat 22 verschiedene Weingebiete, wo die verschiedensten Weine produziert werden. Die verschiedensten Trauben werden angebaut und so sind die Lagen gut für sehr unterschiedliche gute Tropfen.  Besuchen Sie mit uns durch die verschiedenen Anbaugebiete Südtransdanubiens.

Balaton Nordufer

Badacsony

Dieses sind die feurigen Weine vom erloschenen Vulkan. Die südlichen Abhänge des Badacsony reichen hinunter bis zum Plattensee. Die Weine sind feurig, gehaltvoll, reich an Geschmack und von edler Säure. In guten Jahren verfügen die Weine über einen hohen natürlichen Zuckeranteil. Hauptsächlich werden hier Olazrizling, Szürkebarát und Kéknyelü angebaut.

Balatonmellék

Beeinflußt von dem Boden des früheren Schwemmlandes des Kalibeckens und die umringenden Berge vulkanischen Ursprungs werden hier geschmackvolle Weine kultiviert. Sie haben einen hohen Säureanteil und ein angenehmes Bouquet. Trotz ihrer Schwere sind die Weine im Allgemeinen sehr elegant. Hier findet man Olaszrizling, Riszlingzilváni, Chardonnay, und Zöldveltelini

Balatonfüred - Csopak

Dieses ist eines der ältesten Weinanbaugebiete Ungarns. Der rote Boden bringt feurige Weine hervor. Das Gebiet verfügt über ein sehr gutes ökologisches Gleichgewicht. Hauptsächlich wird hier der Olazrizling angebaut, jedoch die Halbinsel Tihany ist berühmt für ihre Rotweine. Letzteren sind schwer und bestechen durch ihr Aroma und eine prickelnde Säure. Die Weißweine der Region bestechen durch ihren leichten Mandelgeschmack.

Somogy

Südbalaton

Nachdem die Region von Läusen heimgesucht worden war hat man hier wieder eine neue, florierende Weinkultur errichtet. Es gibt eine breite Auswahl an qualitativ hochwertigen Weinen, die geschmackvoll, reich an Aroma und elegant sind. Olaszrizling, Chardonnay, Királyleányka, Rajnai, Rizling, Muscat Ottonel, Kékfrankos und Cabernet Sauvignon sind hier zu finden.

Tolna

Szekszárd

In diesem Gebiet mit mediterranem Charakter werden außerordentlich schmackhafte Weine produziert. Die Weine haben eine schöne Farbe, sind feurig und doch sanft. Das Szekszarder Stierblut ist einer der besten Weine der Region. Früher  wurde hier vor allem der Kakarda angebaut, jedoch sind heute Kékfrankos, Cabernet Franc und der Merlot stark vertreten.

Tolna

Hier werden schmackhafte Qualitätsweine hergestellt. Sie haben einen frischen, fruchtigen Geschmack und einen leichten Charakter. Wir finden hier ein breites Spektrum von Olaszrizling, Chardonnay, Tramini, Zöldveltelini und Sauvignon Blanc.

Baranya

Mecsekalja

Auf den Hügeln dieser Gebiete werden gute Trauben angebaut, von denen ein würziger Wein gemacht wird. Es herrscht ein mediterranes Klima. Früher wurde hier vor allem ein hervorragender Kakarda gewonnen. Heutzutage werden jedoch vor allem würzige Weißweine hergestellt. Im allgemeinen sind sie weich, aber voller Aroma und Geschmack. Die hier vorkommenden Trauben sind Olaszrizling, Chardonnay und Cirfandli.

Villány - Siklós

In der Region von Villány werden berühmte Rotweine angebaut, die feurigen Weine des Teufels. Das mediterrane Klima läßt leckere Bordeauxartige, schwere Rotweine entstehen. Hier werden noch immer überwiegend hölzerne Weinfässer verwendet, was dem reichen Geschack und der Qualität nur zugute kommt. In der Nähe von Siklós finden wir Weißweiner guter Qualität. Sie haben eine natürliche Süße. Überwiegend wernden hier Olaszrizling, Kékoportó, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Hárslevelü angebaut.

Egészségedre - zum Wohl!

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